Selbstfürsorge für pflegende Angehörige: 10 Sommer-Tipps für mehr Wohlbefinden

Warum Selbstfürsorge wichtig ist

Pflegende Angehörige tragen täglich grosse Verantwortung. Zwischen Pflege, Haushalt und oft auch Beruf bleibt wenig Raum für eigene Bedürfnisse. Gerade im Sommer bieten sich viele Gelegenheiten, neue Energie zu tanken – draussen, mit kleinen Pausen und ohne grossen Aufwand.

1. Bewegung im Freien

Spaziergänge, leichte Gymnastik oder eine kleine Radtour bei Sonnenschein fördern die Durchblutung, heben die Stimmung und bauen Stress ab. Schon 20 Minuten täglich machen einen Unterschied.

2. Erfrischende Schwimmpausen

Ein Bad im See oder Freibad belebt Körper und Geist. Auch eine kühle Dusche, ein Fussbad oder das Einweichen der Arme in kaltem Wasser können wohltuend wirken – ideal für kleine Pausen im Pflegealltag.

3. Leichte Sommerernährung

Ernährung beeinflusst unser Energielevel. Setzen Sie auf frisches, buntes Gemüse, Obst, Salate und ausreichend Wasser. Kalte Suppen oder Smoothies lassen sich gut vorbereiten und sind leicht verdaulich.

4. Achtsamkeit & kurze Meditationen

Ein paar ruhige Minuten am Tag – bewusstes Atmen, ein Blick ins Grüne, ein stiller Moment im Schatten – helfen, innerlich zur Ruhe zu kommen. Apps oder Online-Kurse bieten einfache Einstiege in Meditation und Achtsamkeit.

5. Kreative Auszeiten

Kreatives Tun wie Malen, Schreiben oder Musizieren wirkt entspannend und bringt neue Energie. Wichtig: Der Spass steht im Vordergrund, nicht das Ergebnis.

6. Offline-Zeiten bewusst gestalten

Weniger Bildschirmzeit kann entlasten. Gönnen Sie sich gezielte digitale Pausen – besonders abends – um besser abzuschalten und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

7. Kurze Ausflüge in die Natur

Ein Picknick, eine kleine Wanderung oder ein Spaziergang im Wald – Natur wirkt beruhigend und belebend zugleich. Solche Auszeiten lassen sich auch spontan und ohne grosse Planung umsetzen.

8. Soziale Begegnungen pflegen

Zeit mit Freunden, ein Gespräch bei Kaffee oder ein Grillabend im Garten geben emotionale Stärkung. Der Austausch mit anderen tut gut – auch wenn er nur kurz ist.

9. Gemeinsam draussen aktiv sein

Yoga im Park, Walkinggruppen oder offene Kreativangebote: Aktivitäten im Freien mit anderen verbinden Bewegung, Frischluft und Gemeinschaft – ideal für Ausgleich und Wohlbefinden.

10. Hilfe annehmen und Pausen zulassen

Nutzen Sie Entlastungsangebote wie Spitex, Tagespflege oder stundenweise Betreuung. Auch Gespräche mit Beratungsstellen oder anderen pflegenden Angehörigen können helfen, neue Kraft zu schöpfen.

FAQ – häufige Fragen

  • Warum ist Selbstfürsorge wichtig?
    → Nur wer gut für sich sorgt, kann auch langfristig für andere da sein.
  • Wie finde ich im Alltag Zeit für mich?
    → Schon kurze Pausen im Freien oder kreative Momente helfen.
  • Gibt es spezielle Angebote für Angehörige?
    → Ja – z. B. Spitex, Entlastungsdienste, Selbsthilfegruppen.
  • Was tun bei Überforderung?
    → Hilfe annehmen, offen kommunizieren, eigene Grenzen ernst nehmen.
  • Ist Erholung „erlaubt“?
    → Absolut – Erholung ist keine Schwäche, sondern notwendig.
  • Wo finde ich Unterstützung in meiner Region?
    → Gemeinde, Spitex, Beratungsdienste und Angehörigenplattformen.

Fazit: Kleine Rituale, grosse Wirkung

Selbstfürsorge beginnt bei kleinen Schritten – und kann den Pflegealltag nachhaltig erleichtern. Pflegende Angehörige leisten viel. Sie verdienen Pausen, Anerkennung und Möglichkeiten zum Krafttanken – besonders im Sommer.

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